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Bundesrat Ignazio Cassis besichtigt die Bibliothek am Guisanplatz

Hoher Besuch an der Bibliothek am Guisanplatz: Bundesrat Ignazio Cassis stattet dem Informationszentrum der Bundesverwaltung am 31. Januar einen Arbeitsbesuch ab.

31.01.2019 | Sebastian Steiner

Lebhaftes Interesse: Der Aussenminister betrachtet Dokumente des Korea-Archivs in der Bibliothek am Guisanplatz.
Lebhaftes Interesse: Der Aussenminister betrachtet Dokumente des Korea-Archivs in der Bibliothek am Guisanplatz.

Die  Bibliothek am Guisanplatz (BiG) stellt Mitarbeitenden der Bundesverwaltung kostenlos Sitzungsräume zur Verfügung. Dass sie durch einen Departemensvorsteher und seine Entourage belegt werden, ist jedoch eine Seltenheit. Der Arbeitsbesuch von Bundesrat Ignazio Cassis am 31. Januar 2019, begleitet vom EDA-Generalsekretär und den engsten Mitarbeitenden, war eine willkommene Gelegenheit für einen Austausch über den digitalen Wandel und dessen Folgen auch für die Bundesverwaltung.

Die Gäste interessierten sich lebhaft für die Aufgaben eines modernen Informationszentrums in einer Welt, in der Informationen im Überfluss vorhanden zu sein scheinen. Dass die BiG mit ihrem Kompetenzen gerade im Zeitalter elektronischer Ressourcen dabei helfen kann, die Wirtschaftlichkeit der Bundesverwaltung zu verbessern, stiess bei der kurzen Einführung durch Daniel Kohler, Chef BiG, auf Anerkennung.

Churchill, Einstein und das Korea-Archiv

Zusammen warfen die Anwesenden dann einen Blick in die Vergangenheit. So präsentierte Philippe Müller, Leiter Informations- und Dokumentationsservices, einige Schätze aus den Spezialsammlungen der BiG. Dazu gehören unter anderem Dokumente aus fünf Jahrhunderten – handschriftlich signiert von Karl dem Kühnen, Napoleon, Einstein, Churchill, Eisenhower oder de Gaulle. Besonders interessierten den Aussenminister die Dokumente aus dem Korea-Archiv, die einen ganz privaten Einblick in die Geschichte dieser Krisenregion erlauben.

Seit 1953 sind Schweizer Armeeangehörige in Korea stationiert. Die Schweiz, Schweden, Polen und die Tschechoslowakei übernahmen damals die Aufgabe, nach dem Koreakrieg den Waffenstillstand zwischen Nord- und Südkorea zu überwachen. Die Dokumente des ältesten friedensfördernden Einsatzes der Schweizer Armee vermittelten dem Aussenminister und seinem Stab somit Eindrücke vom Alltag der Missionsteilnehmer und der koreanischen Bevölkerung über mehrere Jahrzehnte hinweg. Im Anschluss kam es zu einem sehr angeregten Gespräch mit den Mitarbeitenden der BiG.
 

 
 

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